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Auch aus Steinen, die Dir in den Weg gelegt werden...
laesst sich etwas Schönes bauen.

Erich Kaestner


 

 

"Das Einhorn"





Ich werde in der Dunkelheit verschwinden. In die Nacht, die vom Menschen geschaffen wurde. Aber die Sonne wird durch die Finsternis brechen. Und wenn ich verloren bin, werde ich gewonnen haben.

Freiheit!

Ich rufe die Menschen in neuen Laendern jenseits der Berge an; kommt auf den schmalen Wegen zu mir. Man kann am höchsten und am weitesten reichen, und doch nicht dahinter blicken.

Suche Dir einen Pfad, der Dir zeigen wird, wie der Gesunkene wieder aufsteht, wie man die Leere füllt, und wie ein ruheloses Herz schließlich sein Ziel findet.

Suche den großen Stein, und versehe ihn mit einem Zeichen, damit der Folgende sieht, daß es meiner ist. Und wenn er ihn erblickt, wird er nachdenken und sicher zum selben Schluß wie die Alten gelangen, die sagten:

"Wie oben, so auch unten."

Und ich werde die Quellen von allem Großen bewachen. Ich warte, und meine Traenen fließen weder aus Sorge noch aus Freude. Sie schimmern nur silbern am Boden.

Ich bin das Einhorn.


"de Historia et Veritate Unicornis (15. Jhr.)"

 

 





Ich bin nicht mehr wie die anderen,
denn noch nie war ein Einhorn geboren, das Leid empfand.
Ich empfinde grösstes Leid...








"Das Einhorn"


Viele Traeume sind´lang noch nicht getraeumt. Alle können dir viel sagen und sind wie ein guter Freund. Zeit und Raeume, die Wunder dieser Welt. Doch viele tausend Fragen, sie zeigen dir den Weg. Und wird kein Traum begraben, wird´s immer weitergehn.

In einem Land, vor langer Zeit, gab´s ein Wesen, groß und weiß, voller Zauber und Magie. Und überall, wohin es kam, dort zog ein stiller Frieden ein, wie es schon einmal war im Paradies.

Einhorn wurde es genannt, war überall im Wald bekannt und niemand ahnte eine Gefahr. Doch Böses lauert überall, ein Königssohn der Jaeger war, er wurde für das Einhorn zur Qual.

Trophaeengier voll Leidenschaft hat das Einhorn umgebracht und mit ihm ging die Hoffnung der Welt. Steingewordene Traenen und ein Zauberbaum sind zurückgeblieben.

Doch immer, wenn du traeumst, es ehrlich meinst, fest daran glaubst, siehst du das Einhorn.

Viele Traeume sind lang noch nicht getraeumt. Alle können dir viel geben und sind wie ein guter Freund. Zeit und Raeume, die Fragen dieser Welt. Doch solang wir noch Traeume leben, werden Wunder nicht vergehn.

L.Evers






"Einhorn"


Einhorn(deutsch) unicorn (englisch) licorne (französisch) unicornus, monoceros (latein) alicorno (italienisch)

Erstes Auftreten: vor über 5000 Jahren Wohnort: Hauptsaechlich in Europa, aber auch in Mittel- und Ost-Asien Aussehen: Gleicht einem weißen Pferd mit einem in sich gewundenen Horn auf der Stirn. Viele Arten haben jedoch gespaltene Hufe, aehnlich einer Antilope und den Schwanz eines Löwen. Außerdem wurde von Exemplaren mit Ziegenbart oder gar Löwenmaehne berichtet.




Weniger bekannt ist das schwarze Einhorn, dessen Horn blutrot bis schwarz schimmert. Ansehen: Das Einhorn stand für viele Dinge. Oft Tugenden wie Ehrlichkeit und Reinheit... Im christlichen Sinne spaeter dann für Jungfraeulichkeit als Symbol für die heilige Maria. Demzufolge konnte das Einhorn nur mit Hilfe einer Jungfrau gebaendigt werden bevor man es tötete, um an sein wertvolles Horn zu kommen.



Aber auch schon vor dem Christentum war es ein Göttersymbol. Als Zeichen des Mondes gehörte es ebenfalls zu der griechischen Artemis, (jungfraeuliche) Göttin des Mondes und der Jagd, die spaetere römische Diana.

Das Horn: Ein Pulver des Horns soll jegliches Gift neutralisieren, oder das Horn selbst soll bluten, wenn Vergiftetes in seine Naehe kommt. Taetigkeiten: Hauptsaechlich den Baum des Lebens beschützen.

 Original Einhorn Tarot
 



Dalmatiner-Hilfe



 



 

 


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