AVALON,
versunken im unendlichen Nebel...



Durch die magischen Nebel der Zeit und des Vergessens glaubet man einen Schimmer zu sehen von Avalon.
Der heiligen Insel, wo Frauen dazu ausgebildet wurden, der Göttin und ihrem Land als Priesterinnen zu dienen.....

Besucht doch auch "meine" Externsteine!!!!

 

 



Freundliche Leihgabe des stardust-archiv

Avalon befand sich im Südwesten von England, 222 km westlich von London und 40 km südlich von Bristol. Es lag es in einem Dreieck mit den gewaltigen Stein- Kreisen von Stonehenge und Avebury - diese drei Plaetze formten einen Energie- Punkt. Kreisförmige Linien gehen noch heute von Glastonbury aus zu vielen heiligen Zentren.
Glastonbury ehemals Avalon ist schon seit langem ein Wallfahrtsort. Ein magischer Ort der interessierte Menschen aus der ganzen Welt anzieht. 



Der Turm auf der Spitze ist der Rest von einer kleinen Kirche. Der größte Teil wurde in einem Erdbeben im Mittelalter zerstört! Bei klarem Wetter, das man nur selten vorfindet, kann man 60 Meilen weit sehen.  Der Tor ist ein Energie- Ort. Viele Besucher dieses mystischen Orts kommen veraendert wieder herunter, ob sie sich nun dessen bewußt sein mögen oder nicht. Sie standen schließlich vor dem Eingang von Avalon.

Freundliche Leihgabe des stardust-archiv

Die Gralsquelle. 
Die heilige Quelle der Göttin, deren Wasser die Priesterinnen tranken und an der bei Ritualen "Das Gesicht" gerufen wurde, um wichtige Ereignisse, die das Schicksal des Landes betrafen, vorauszusehen.




Das Land, auf dem die Stadt Glastonbury steht, war einmal eine Insel. Sie inmitten von Sumpfland und durch Flußlaeufe mit dem Meer verbunden. Leider sind heute die Moore trockengelegt. Den Nebel allerdings gibt es noch immer, der Nebel von Avalon. Gelegentlich erhebt sich der Tor aus den Nebeln wie ein Tor zu einer anderen Spaehre, geflutet von Sonnenlicht. Aus der Entfernung betrachtet ist der Tor eine geologische Abnormitaet von faszinierender Form umgeben von einer unwirklichen Aura.



Glastonbury Abbey ist wirklich ein heiliger Platz - wie immer man "heilig" auch definieren mag. Es wurde nach aehnlichen mathematischen Prinzipien geplant wie Stonehenge und die Pyramiden.



Mehr zum Thema "Kraftorte"...
"Magisch Reisen Deutschland" 
von David Luczyn





Einige der o.a. Bilder sind eine freundliche Leihgabe
von 

David Luczyn

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Vielen Dank!


 

 

Alte Feiertage und Feste
 

Kelten: Christen: Datum: Anlass:
Imbolc Mariae Lichtmess 01. Februar Frühlingsbeginn
Beltane Walpurgisnacht Maifeiertag 01. Mai Sommeranfang
Lughnasadh Mariae Himmelfahrt 01. August Herbstbeginn Ernte
Samhain Allerheiligen Halloween 01. November Winteranfang Neujahr
Yule Weihnachten 21. – 25. Dezember Wintersonnenwende
Ostara Ostern 21. Maerz Tag- und Nachtgleiche
Litha Johannisfeuer 21. Juni Sommersonnenwende
Mabon Erntedank 21. September Tag- und Nachtgleiche

 

AVALON

Cards by - Lycos

 

 

Feste zu den Jahreszeiten

Imbolc feierte man in der Nacht zum 01. Februar. Die Göttin Brigid wurde verehrt, außerdem kündigte sich die bevorstehende Geburt der Laemmer an.
Es der Zeitpunkt des Wiedererwachens Natur. Tag der Reinigung des Körpers und des Hauses.

Beltane war das Fest der  Fruchtbarkeit und des Neubeginns. Es wurden große Feuer entzündet. Man ehrte den Gottes Belenus. Gott über Leben und Tod.

Lughnasadh zelebriert den Herbstanfang, außerdem ehrt es den Sonnengott Lug. Sein Wohlwollen war für die gute Ernte des Korn von Nöten. An diesem Tag wurde auch das erste Korn gemahlen und zu Brot gebacken.

Samhain fand in der Nacht zum 01. November statt. Zeitpunkt des Übergangs vom altem zum neuen Jahr. Das war die einzige Möglichkeit, daß die Seelen der Verstorbenen zurückkehren konnten. Nur in dieser Nacht waren die Grenzen zwischen dem Diesseits und der Anderswelt geöffnet.



Feste zur Sonnenwende

Yule – der Mittwinter - Wintersonnenwende am 21. Dezember bis zum 25. Dezember. Fest zur Wiederkehr der Sonne, des Lichts und des Lebens. Die Haeuser wurden mit Grün geschmückt, um das Frühjahr zu anzulocken.

Ostara – die Tagundnachtgleiche des Frühlings - Fest zum erwachten Natur. Die größte Kaelte war nun vorbei und das erste Grün kam zum Vorschein.

Litha – der Mittsommer - Sommersonnenwende. Der laengste Tag des Jahres. Man entfachte große Feuer, um die Sonnenkraft zu unterstützen und als Dank
für die bisherige Ernte.

Mabon – die Tagundnachgleiche - Erntedankfest. Auftakt für die Wintervorbereitungen, wie Bevorratung und Einholen des Viehs.

 

 



Kelten- und Druiden Symbole




 

Spirale des Lebens. Diese Triskele stammt aus einem Tempel aus dem Irland der Bronzezeit. Ohne Anfang und Ende und symbolisiert die dreifache Göttin.

 

Spirale. Sie wurde auf vielen Dolmen und Begraebnisstaetten in Irland gefunden. Man vermutet, dass sie das Reisen vom Innenleben nach der aeußeren Seele oder in die höheren Geistformen symbolisiert.

Die Triqueta, auch Triquetta oder Triquetra. Wandelt sich das weibliche Symbol zu einem maennlichen Symbol. Leben, Tod und Wiedergeburt und die drei Gewalten der Natur: Erde, Luft und Wasser.


Awen oder "die drei Strahlen". Bedeutendstes, alleinstehendes Zeichen aller druidischen Symbole. Rechts "maennlicher Strahl", links "weiblicher Strahl", sie symbolisieren die Kraefte in unserer polaren, materiellen Welt. Das Symbol für den Ausgleich, die Balance zwischen diesen beiden Kraeften, angezeigt durch den mittleren Strahl.



Keltischer Knoten, das wohl mit Abstand bekannteste und auch aelteste Symbol der Kelten. Er hat weder Anfang noch Ende und steht somit in der mystischen Bedeutung für die Unendlichkeit von Leben, Liebe und Glauben.



Unendlicher Knoten. Er steht als Ausdruck für Unendlichkeit und die grenzenlose Vielfalt der Schöpfung. Dieses Symbol steht u.a. für die Erfüllung von Wünschen. Er besteht aus einer einzigen Schnur, dem Faden des Lebens. Der Mensch ist ein Teil des Göttlichen und am Ende seines langen verschlungenen Weges kehrt er wieder zu diesem zurück.



Schlange. Die Schlange ist das ursprünglichste aller Lebewesen. Ihre Faehigkeit zur Selbsterneuerung machte sie zu einem Symbol der Wiedergeburt. Durch ihre große Anzahl an Nachkommen wurden sie außerdem für ihre Fruchtbarkeit verehrt.



Sigil Symbol. Ein Kreis, der von zwei senkrechten Linie durchschnitten wird.
In diesem Symbol ist der Kreis (Schlangenei, Erde) mit dem Zweiersymbol des Mondes verbunden. Wohl ein Schutz-Symbol.



Lebensbaum. Er gilt als Vertreter der Mutter Erde. Er steht über seine Wurzeln in Verbindung mit der Erde und der Erdgöttin. Ein Sinnbild für die Materie und für die Hoffnung auf eine glückliche Zukunft.

Cernunnos Hirschgott, Wegweiser in die Anderswelt. Lucanus (Pharsalia,V. 450f.): Der Tod sei wie die Mitte eines langen Lebens ... es herrsche also weiterhin der gleiche Geist, nur in einem anderen Körper und in einer anderen Welt.

Claddagh, steht für Freundschaft. Das Herz symbolisiert die Liebe und die Krone steht für Treue.



Keltisches Kreuz Lebenskreuz. Es symbolisiert die Brücke zur anderen Welt, zu höheren Maechten und zu großem Wissen. Die senkrechte Achse symbolisiert die geistige, die spirituelle Welt und die waagerechte Achse unsere materielle, irdische Welt.


Grüner Mann. Heiliges Wesen des keltischen Glaubens. Er entstand ursprünglich aus Blaettern und aesten seiner Heimat, des grünen Waldes.Er symbolisiert planetare Energien.

 


Kelten
Götter und Gottheiten

Abarta
Abarta ist ein schalkhafter Gott, der zu den Tuatha de Danaan gehört. Nachdem diese von den Milesiern besiegt wurden, verbannte man ihn und gemeinsam mit den anderen Tuatha de Danaan unter die Erde.

Aed Ruad
Aed Ruad Vater der irischen Erdgöttin Macha Mongruad

Ana
Ainé ist eine irische Muttergöttin. Ainé ist die Göttin des Getreides, der Fruchtbarkeit und der Liebe .Sie gilt als gütig und den Menschen wohl gesonnen.

Abnoba
Abnoba Göttin der Waelder und Quellen, Schutzherrin der Jagd und des Wildes.

Abarta
Abarta Irischer Gott. Ein schalkhafter Gott.

Amaethon
Amaethon Kymrischer Gott. Amaethon = Arbeiter oder Pflüger. Gott des Ackerbaus.

Arawn
Arawn Kymrischer Gott. König von Anwn, einer walisischen Anderswelt. Durchstreift mit den keltischen Höllenhunden die Anderswelt.

Angus Og
Angus Og Irischer Gott. Gott der Liebe. Er erneuerte das Leben derer die es der Liebe wegen aufgegeben hatten. Angus Og war gleichbedeutend mit Jugend, Schönheit, Musik und aller Freundlichkeiten des Lebens.

Ainè
Ainè Irische Göttin. Schutzherrin des Münsters Ainé. Tochter des Druiden Owels, des Pflegesohns Mananans. Göttin des Getreides, der Fruchtbarkeit und der Liebe.

Aed Ruad
Aed Ruad Vater der irischen Erdgöttin Macha Mongruad

Andraste
Andraste Kelten Göttin, die von der britannischen Königin Boudicca verehrt wurde.

Arianrod
Kymrische Göttin. Vermutlich bedeutet ihr Name ‚Silberkreis'. Sie ist die Göttin de Daemmerung. Sie hat zwei Söhne. Dylan der ein bedeutender Seegott war und Llew, der Sonnengott.

Artaios
Artaios Keltischer Baerengott.

Brigid
Brigid ist die irische Muttergöttin Brigid ist eine Tochter des Dagda, die Halbschwester von Oengus und die Gattin des Bress. Sie ist Schutzherrin und Göttin der Künste, der Kultur, der Kunstschmiede, der Dichter und der Heiler und gilt als die staerkste und geduldigste irische Göttin. Hauptgöttin der Briganten, dem vorherrschenden Stamm im Norden Englands vor dem Einfall der Römer. Man verband sie mit Wasser, Krieg, Heilen und Gedeihen. Als Sonnengöttin bringt sie uns am Ende des Winters das Licht zurück und haelt schützend ihre Hand über dem Imbolc-Fest.

Bodb
Bodb gilt als eine Erscheinungsform der irischen Göttin Morrighan. Sie taucht gewöhnlich in Gestalt einer Kraehe auf. In einem Mythos stiftet sie in dieser Gestalt so viel Verwirrung, dass die Tuatha de Danann ihre Feinde die Fomorer besiegen konnten. Nach einem Kampf wurde das Schlachtfeld als das "Land der Bodb" bezeichnet.

Bile
Bile ist ein irischer Unterweltsgott. Er ist der Vater von Mil und der Bezwinger der Tuatha de Danann. Um den Tod der Göttin Ith zu raechen, landete er an einem 1. Mai in Irland mit einem Schiff. Heute gilt Bile als der Stammvater der Iren.

Bel
alter Gott des Feuers (Bel-tainè = Feuer des Bel)

Bel Beal
Fruchtbarkeitsgöttin

Boand
Boand ist eine Muttergöttin und gilt als Göttin des Flusses Boinne.

Badb
Irische Kriegsgöttin. Badb Sie gehörte zu einer Gruppe von Gottheiten. Die anderen waren bekannt als Morigan, Nemain und Macha. Die Sage verbindet Badb mit der historischen Schlacht von 1014 bei Clontarf, als der Hochkönig Brian die einfallenden Wikinger besiegte.

Brân
Brân Kymrischer Heldengott.

Brânwen
Brânwen, Schwester des Brân, kymrische Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit.

Belenus
Belenus Kelten Gott. Auch den Römern war dieser Gott bekannt. Beltaine, eines der großen Feste der Kelten wurde zu seinen Ehren am ersten Mai gefeiert.

Carman
Carman ist die irische Festgöttin, welche die Natur- und Bodenkraefte verkörpert. Obwohl sie einst eine große Zauberin war, wurde sie von den Tuatha de Danann gefangen genommen und ihre Zauberkraefte wurden gebannt.

Cerviden
Cerviden tritt als Sagengestalt (als Hirsch mit Menschenoberkörper) auf.

Camulus
Camulus ein Gott der Remi, eines im heutigen Belgien lebenden Stamm. Die Römer verbanden Camulus mit ihrem Gott Mars. Man sagt, er schwinge ein unbesiegbares Schwert.

Ceridwen
Ceridwen Kymrische Fruchtbarkeitsgöttin und die Mutter von Afagddu dem haesslichsten Mann der Welt.

Cliodhna
Cliodhna steht in der irischen Sagenwelt als eine andersweltliche Göttin der Schönheit. Es hieß ihre drei Zaubervögel könnten die Kranken in den Schlaf singen und heilen.

Cernunnos
Cernunnos der Gehörnte Gott, Gott des Waldes, der Fruchtbarkeit, der Zeugungskraft und schöpferischen Naturkraft.

Cailleach
Schottische Göttin. Gleichzusetzen mit der gallischen Epona und der Muttergöttin.

Dylan
Ein kymrischer Seegott.

Don
Don Kymrische Göttin. Die Muttergöttin eines offensichtlichen matrichalischen Pantheons.

Dagda
Er ist ein Erdgott, der Gott der Vertraege, der Druiden und auch der Totengott.

Dana, Anu und Brigid
Dana-Danu große Mutter der Erde, die Urmutter, von der alle Lebewesen abstammen. Sie stellt die weibliche Seite der keltischen Mythologie dar. Zusammen mit Brigid, der Jungfrau und Anu, der Greisin, bildet sie eine Trias, die dreigestaltige Einheit der Göttin.

Dian Cêcht
Sohn Dana's; Gott der Heilung und Gesundheit

Dian Cêcht
Dian Cêcht Gott der Heilung und Gesundheit. Seinem Bruder Nuada ersetzte er die abgeschlagene Hand in einer Zeit von drei mal neun Tagen durch eine bewegliche Hand aus Silber. Seinem Bruder Midir ersetzte er das ausgeschlagene Auge.

Donn
Donn ist ein irischer Totengott und ein Sohn des Mil. Auf der Insel der Toten (die Tech Duinn heißt und sich im Südwesten Irlands befindet) ist er ertrunken.

Eriu
Eriu gehört zu den Fomorern. Sie ist die Mutter von Bress und die Tochter von Delbeath. Eriu gilt als die Personifikation der Insel Irland, der sie auch ihren einheimischen Namen gab: Eire.

Flidais
Flidais ist die Göttin oder Gott der Waelder.

Goibniu
Goibniu ist ein Sohn Danus und der irische Gott der Schmiedekunst. Er ist ein unsterblicher Schmied und Brauer, und gehört mit Luchta und Creidne zu einer Dreiergruppe göttlicher Handwerker.

Gwydion
Gwydion Kymrischer Gott. Gott des Wissens und des Lichts. Erschlug Pryderi, den Sohn des Pywell, dem Herrn der Unterwelt, und der Göttin Rhiannon.

Gwyn ap Nudd
Kymrischer Gott. Waechter der Unterwelt.

Goibniu
Goibniu Irischer Gott der Schmiedekunst. Sohn der Dana.

Llew
Kymrischer Gott. Llew, der Sonnengott unter Dons Kindern, ist das Gegenstück zum irischen Lugh. Voller Name Llew Llaw Gyffes. Sohn der Göttin Arianrod. Wurde allerdings von Gwydion, der nicht sein Vater war aufgezogen.

Llyr und Manawyddan
Kymrische Götter. Vater und Sohn. Meeresgötter. Manawyddan heiratet spaeter die Pferdegöttin Rhiannon.

Lir
Lir der Meeresgott. Sohn Dana's, irischer Gott. Vater des Meeresgottes Manannân
Er gilt er als der tapferste der Tuatha de Dannan.

Len von Killarney
Len von Killarney ist ein Bruder Dagdas und ein geschickter Goldschmied. Stets ist er von einem Regenbogen und von feurigem Tau umgeben. Nach ihm wurden die Seen von Killarney benannt. Früher hießen sie Locha Lein (die Seen des Len).

Lugh
Der irische Sonnengott Lugh ist einer der höchsten keltischen Götter.
Kriegsherr, Spender des Heils, Harfner, Dichter und Magier.

Math
Math Kymrischer Gott des Besitzes und der Bereicherung.
Gemahl der Muttergöttin Don.

Manannan mac Lir
Manannan ist ein Sohn des Meeresgottes Lir und der Vater von Mongan. Als Totengott herrscht er über Mag Mell. Er ist der Herrscher über die Meere, jenseits des Landes der Jugend und der Inseln der Toten. Er wurde zum Hochkönig der Tuatha de Danaan, nachdem diese sich in die Andere Welt zurückgezogen hatten.

Midir
Midir ist der Gott der Unterwelt und Herrscher über das Wunderland Mag Mor. In seinen Haenden traegt er einen Speer und ein goldenes Schild.

Morrighan
Morrighan, Morrigan eine Kriegsgöttin. Sie stellt die größte, negative irische Muttergöttin dar. Die starke Betonung der Muttergöttin findet hier ihr Gegenstück im Konzept des unzerstörbaren Lebenskreislaufes.

Macha
Macha ist eine irische Muttergöttin.Haeufig gleichgesetzt mit Badb, Morrigan und Nemain.

Mag Ruith
Mag Ruith ist ein einaeugiger Sonnengott. Er kann wie ein Vogel durch die Lüfte fliegen und faehrt in einem Wagen aus heller Bronze über den Himmel.

Mebd
Mebd ist eine irische Erd- und Fruchtbarkeitsgöttin. Sie war die Gattin von vier irdischen Königen. Erst durch diese "Heilige Hochzeit" mit ihr konnten diese zu Herrschern aufsteigen.

Midi, der Stolze
Midi irische Gottheit. Herr des Wunderlandes Mag Mor, Kind Dana's

Nuada mit der silbernen Hand
Nuada, Nodens Kind Dana`s, einer der obersten irischen Götter. Hüter der Heiligtümer der Tuatha de Dannans. Sein magischer Hund soll in der Lage gewesen sein Kranke zu heilen.

Nemain
Nemain Irische Kriegsgöttin. Haeufig gleichgesetzt mit Badb, Macha und Morigan.

Nechtan
Nechtan Irischer Wassergott und der Gemahl von Boann. Auf dem Hügel Nechtans befand sich eine heilige Quelle der Weisheit, zu der nur Nechtan und seine drei Mundschenke Zugang hatten.

Nemglan
Nemglan, irischer geflügelter Gott.

Ogma
Ogma bedeutet "der Sieger", "der mit dem Antlitz der Sonne" oder "der mit dem Löwenfell". Er ist ein Kulturgott, der Gott der Barden und der Beredsamkeit. Gott des Lernens und des Schreibens. Man sagt das er der Erfinder der Ogham Runen Schrift sei.

Oenghus
Oenghus ist ein Sohn von Dagda und der Muttergöttin Boand. Über seinem Kopf kreisen staendig vier Vögel mit leuchtendem Gefieder, die Küsse darstellen.
Der Schutzpatron der Liebenden und ein Gott des Friedens.

Pwyll
Pwyll Kymrischer Gott. Herrscher über die Unterwelt.

Rhiannon
Rhiannon, Rigantona Kymrische Pferdegöttin, aehnlich der gallischen Epona. Erster Ehemann Pwyll, Herr der Unterwelt. Zweiter Ehemann Manawyddan, der Meeresgott.

Sinend
Irische Göttin. Tochter von Lirs Sohn Lodan. Haeufige Besucherin einer Quelle im Feenreich. Göttin der Dichtkunst und Wissenschaft.

Sinend
Sinend ist die Tochter Lodans, einem Sohn von Lir. Haeufig besuchte sie eine Quelle im Feenreich, an deren Ufer die Früchte der Wissenschaft, Dichtkunst, Inspiration und Weisheit wuchsen.

Sheela-naGig
Sheela-naGig irische Fruchtbarkeitsgöttin und Hüterin des Waldes ist Sheila-na-Gig. Sie wehrt das Böse ab. Obwohl sie nach der Christianisierung als böse Daemonin angesehen wurde, stellte man sie an den Außenwaenden von Kirchen dar, um das Böse fern zu halten.

Sadv
Sadv ist eine alte Rehgöttin.

Tailtiu
Tailtiu ist die Erd- und Festgöttin und bedeutet die Verkörperung der Boden- und Naturkraefte. Sie war die Erzieherin und Amme des Gottes Lugh, solange dieser noch keine Waffen tragen konnte. Lugh versprach ihr, sie nach ihrem Tod in der nach ihr benannten Ebene von Tailtiu zu begraben. Als sie starb, löste er dieses Versprechen ein.

Tethra
Tethra ist ein altirischer Totengott. In der Mythologie der irischen Kelten war er ein König der Fomorer und Herrscher über Mag Mell. Er wurde in der ersten Schlacht von Mag Tured getötet.

Teutates Ollatheir,
Allvater. Stammes und Totengott. Begleiter in die Anderswelt. Die heiligen Tiere des Teutates sind das Pferd und der Widder oder die Widderkopfschlange.

Taran
Taran, Beschützer des Volkes und ein Krieger. Taran ist der Radgott keltischer Altaere und eng mit dem Rad der Jahreszeiten verbunden. Wie bei Teutates ist auch Taran das Pferd heilig.

 

 

 



Die amerikanische Fantasy-Autorin Marion Zimmer Bradley hat ein gewaltiges Epos in der großen Tradition der Ritterromane geschaffen, in dem sie den Zauber der alten Mythen und Legenden um König Artus wieder heraufbeschwört. Es ist Morgaine, die Hohepriestipn des Nebelreichs Avalon und Schwester von Artus, die hier die wahre Geschichte von ihrem königlichen Bruder erzaehlt, von den Rittern seiner Tafelrunde, allen voran Lancelot, und von den Mysterien diesseits und jenseits dieser Welt. Wohl zum ersten Mal erzaehlt eine Frau diese wundersame Geschichte, zeigt die christlich stilisierten Heldengestalten in einem neuen Licht und erinnert daran, daß einst Frauen die Macht in den Haenden hielten: Sie lenken im Verborgenen das Geschick ihrer Zeit und setzen den König der Legenden auf den Thron, geben ihm das heilige Schwert Excalibur, mit dem er die Sachsen für immer vertreibt.
Aber es geht um mehr bei diesem Kampf auf Leben und Tod. Rituale, Magie, visionaere Einsichten, Versagen und Größe fordern die Menschen heraus, die um den richtigen Weg des Glaubens und des Lebens ringen. In der Enthüllung des Mysteriums vom Heiligen Gral erfüllt sich das Schicksal von König Artus und seinen Rittern. Es ist Höhepunkt und Abstieg zugleich, denn Avalon, die Insel der Apfelbaeume, die alte Welt der Naturreligion, versinkt unwiederbringlich in den Nebeln der Zeit.


Die Nebel von Avalon. 12 CDs.

 

Selbst mitten im Sommer war Tintagel ein gespenstischer Ort. Igraine, die Gemahlin des Herzogs Gorlois, blickte hinaus auf das Meer. Sie sah in den Dunst und den Nebel und überlegte, wie es ihr gelingen würde, die Tagundnachtgleiche zu bestimmen, damit sie das Neujahrsfest feiern konnte. In diesem Jahr waren die Frühjahrsstürme ungewöhnlich heftig gewesen; das Donnern des Meeres hatte Tag und Nacht im Schloß widergehallt, bis keiner der Bewohner mehr ein Auge zutun konnte und sogar die Hunde klagend heulten. 



Tintagel... es gab immer noch Leute, die glaubten, die Burg auf den Klippen am Ende der weit ins Meer hinausragenden Landspitze sei durch die Magie des Alten Volks von Ys entstanden. Herzog Gorlois lachte darüber und sagte, wenn ihm solche Zauberkraefte zur Verfügung stünden, haette er sie benutzt, um das Meer daran zu hindern, sich Jahr für Jahr weiter in die Küste hineinzufressen. In den vier Jahren seit ihrer Ankunft als Braut des Herzogs hatte Igraine mitangesehen, wie das Land, gutes Land, im Cornischen Meer verschwand. Lange schwarze Felsenarme ragten scharf und zerklüftet vom Festland in die See. Wenn die Sonne schien, konnte alles klar sein und leuchten. Dann funkelten Himmel und Wasser wie die Juwelen, mit denen Gorlois sie an dem Tag überschüttet hatte, an dem sie ihm sagte, sie sei schwanger und erwarte sein erstes Kind. Aber Igraine trug den Schmuck nicht gerne. Den Edelstein um ihren Hals hatte man ihr in Avalon gegeben- es war ein Mondstein, der manchmal das blaue Strahlen von Himmel und Meer zurückwarf. Aber heute wirkte sogar dieser Stein stumpf und matt. 



Der Nebel trug Geraeusche über weite Entfernungen. Es schien Igraine, waehrend sie auf der Landzunge stand und zum Festland blickte, als könne sie den Hufschlag von Pferden und Maultieren und das Geraeusch von Stimmen hören - Menschenstimmen im einsamen Tintagel? Hier lebte niemand außer Ziegen und Schafen, den Hirten und ihren Hunden, und den Edelfrauen der Burg mit ein paar Dienstmaegden und ein paar alten Maennern, die sie beschützen sollten. 



Igraine drehte sich langsam um und ging zur Burg zurück. Wie immer, wenn sie im Schatten des düsteren, uralten Gemaeuers stand, kam sie sich sehr klein vor. Die Hirten glaubten, die Burg sei vom Alten Volk erbaut worden, den Bewohnern der versunkenen Laender Lyonness und Ys. Die Fischer erzaehlten, an klaren Tagen könne man weit draußen ihre Burgen tief im Wasser sehen.



 





 

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¹) Rezension by angelmonolith