Michelangelo Buonarotti
1475 - 1564














I
talienischer Bildhauer, Maler, Architekt und Dichter -

größtes Universalgenie der Renaissance und

der abendländischen Kunst überhaupt!

geboren als Michelangelo Buonarotti

am 6. März 1475 in Caprese,

gestorben im Alter von 89 Jahren am
18. Februar 1564 in Rom.

Hauptmeister der Hochrenaissance, steht aber über allen Stileinteilungen.

 


 


 

Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni



 

Hätt ich geahnt, als ich zuerst Dich schaute...



dass mich die warme Sonne Deiner Blicke Verjüngen würde und mit dem Geschicke Feuriger Glut im Alter noch betraute, Ich wäre, wie der Hirsch, der Luchs, der Panther Entflohen jeder schnöden Schicksalstücke und wäre hingeeilt zu meinem Glücke, Längst wären wir begegnet dann einander !

Doch warum gräm ich mich, wo ich nun finde In Deinen Engelsaugen meinen Frieden, All meine Ruhe und mein ganzes Heil ?

Vielleicht wär damals mir dies Angebinde noch nicht geworden, das mir nun beschieden, Seit Deiner Tugend Fittich ward mein Teil...


Michelangelo an Tommaso Cavalieri 1532



Was geschah am 6. März?

1475: Italienischer Bildhauer und Baumeister Michelangelo geboren.

Er war ein Meister der Hochrenaissance und galt als Wegbereiter des Barock: Der italienische Bildhauer, Maler, Baumeister und Dichter Michelangelo, geboren am 6. März 1475.

In seinem Werk verband der Künstler, eigentlich Michelangelo Buonarrotti, die Traditionen der Antike mit den künstlerischen Strömungen seiner Zeit.

Michelangelo sah sich vor allem als Bildhauer und schuf viele bedeutende Plastiken. 1501 erhielt er den Auftrag, einen überlebensgroßen David zu meißeln - eine seiner berühmtesten Skulpturen, die Ausdruck des Idealbildes vom Menschen war.



Von 1508 bis 1512 malte er im Auftrag des Papstes die Decke der Sixtinischen Kapelle aus, mit biblischen Szenen von der Schöpfung bis zur Ankündigung des Erlösers.

In den letzten 20 Jahren seines Lebens arbeitete Michelangelo vor allem als Baumeister. So übernahm er 1547 die Bauleitung für den Petersdom in Rom. Michelangelo starb 1564 im Alter von 89 Jahren in Rom.

Was sonst noch am 6.März geschah:
1853 Verdis Oper "La Traviata" uraufgeführt

1917 USA treten in den Ersten Weltkrieg ein

1928 Kolumbianischer Schriftsteller Garcia Marquez geboren

1987 189 Tote bei Untergang des britischen Fährschiffes "Herald of Free Enterprise" vor Zeebrugge

1998 NASA gibt Entdeckung von Eis auf dem Mond bekannt





Die Kunst gehört keinem Lande an
das Vaterland der Kunst ist der Himmel.

Michelangelo

 

Michelangelo erhielt himmlische Eingaben...

Michelangelo wurde einst von einer sehr wohlhabenden Familie beauftragt, eine Statue von außergewöhnlicher Schönheit zu erstellen. Seine Suche nach einem geeigneten Marmorblock dauerte eine ganze Weile. Einer Eingabe folgend begab er er sich in eine abgelegene Seitenstraße. "Jemand" führte ihn regelrecht zu einem fast vollkommen vom Unkraut überwucherten Block. Dieser Marmorblock mußte es sein! Michelangelo ließ ihn in sein Atelier bringen. Sogleich und ebenfalls "wie von einer Macht geführt" begann er damit, die Statue des David aus dem Stein zu schlagen. Dieses Meisterwerk dauerte zwei ganze Jahre, weitere zwei Jahre, bis er die Statue durch Schleifen und Polieren endgültig fertig stellte.


 

Als die Statue feierlich enthüllt wurde kamen viele Menschen. Sie alle bewunderten die unvergleichliche Schönheit des David. Jemand fragte Michelangelo, wie es ihm denn möglich gewesen sei, eine so wunderschöne Statue aus einem Steinblock zu erschaffen. Michelangelo erwiderte:

“David war immer schon da gewesen.
Ich musste lediglich den überflüssigen Marmor um ihn herum entfernen.”

(unbekannter Verfasser)

David von Michelangelo, zwischen 1501 und 1504 in Florenz entstanden, 5,17 Meter hoch, Gewicht schätzungsweise fast sechs Tonnen. David ist die erste Monumentalstatue der Hochrenaissance und gilt als die bekannteste Skulptur der Kunstgeschichte. Das Original befindet sich seit 1873 in der Galleria dell’Accademia in Florenz.



MICHELANGELO di Lodovico Buonarroti Simoni
(1475-1564)

Eine herausragende Stellung in der Geschichte der Kunst erlangte Michelangelo einerseits durch die Tatsache, bestimmte Gestaltungsprinzipien der bildenden Kunst gültig formuliert und spätere vorweggenommen zu haben, andererseits durch seine gleichwertige Betätigung auf dem Gebiet der Malerei, Plastik und Architektur. Hier interessiert besonders sein plastisches Werk. Es ist von Anbeginn an Zeugnissen der antiken Plastik orientiert und zeigt um 1500 bereits ausgewogene Körperproportionen (Volumen und Masse), Sicherheit in der Darstellung der Haltungsmotive und vor allem ein In-Sich-Ruhen der Figuren, das ihnen starke Präsenz verleiht. Dieses "klassische" Prinzip der Ausgewogenheit der Teile zueinander gibt Michelangelo später zugunsten gesteigerter Bewegung und Ausdruckskraft auf, mit welchen er Prinzipien des Manierismus vorwegnimmt - in diese Zeit fällt auch schon die Brügge-Madonna.

Michelangelo Buonarrotti(1475-1564)

"Da che concetto ha l'arte intera e diva Le membra e gli d'alcun,poi di quello D'umil materia un semplice modello E'l primo parto che da quel deriva.

Poi nel secondo in pietra alpestra e viva S'arrogie le promesse del martello, E si rinasce tal concetto bello Ch'el suo eterno non Æ ch'il prescriva."

"Von eines Menschen Form den Geist erfüllt Beginnt,was vor den inneren Blick getreten Der Künstler als ein erst Modell zu kneten, In schlechten Ton,der kaum die Form enthällt. Doch dann in Mamor,langsam,Schlag auf Schlag, Lockt die Gestalt der Meißel aus dem Steine, Damit sie rein,wie er gewollt,erscheine, Und neu beseelt erblickt sie so den Tag."

Michelangelo Buonarroti

Kunst Künstler Gemälde Jenseits
Leben nach dem Tod Magie Zauber

 

Kunst Künstler Gemälde Jenseits
Leben nach dem Tod Magie Zauber

 

Michelangelo Buonarrotti(1475-1564)


Anfänglich betrachtet ist Michelangelo als Mensch und Künstler scharf umrissen und durchmodelliert. Betrachtet man eines seiner Meisterwerke, glaubt man ihn zu verstehen wie einen alten Bekannten. Aber sobald der Versuch unternommen wird, von irgendeiner Seite in seine Erscheinung einzudringen, gewahrt man bald in diesem geschlossenen Wesen dunkle Tiefen und auffallenden Kontraste; und die Rätsel mehren sich bei dem Versuch der Auflösung. Wie man auch analysiert:als Persönlichkeit be- trachtet oder im zeitlichen Zusammenhang, ästhetisch oder historisch, überall treten diese Widersprüche auf.

Bei einer Darlegung wechseln Hinreiáendes und Abstoáendes, Unheimliches und Liebenswürdiges, Nacht und Licht un- aufhörlich. Vielleicht ist das der Grund für seine geniale Kunst. Daß er die Widersprüchlichkeit ertragen hat, ist nicht das letzte Zeugnis seiner außergewöhnlichen Geistes- kraft. Um sein gewaltiges Werk, das die Künste der Archi- tektur, Skulptur, Malerei und Dichtung umspannt und die Sphäre des persönlichen weit übergreift, in seiner un- menschlichen und historischen Substanz, die untrennbar miteinander verbunden sind,zu verstehen, müssen wir in seine tiefsten Gestaltungsschichten eindringen.

Seine Kunst ist schon zu Lebzeiten immer Gegenstand höchster Bewunderung ebenso aber auch Gegenstand leidenschaft- licher Ablehnung gewesen. Michelangelo Buonarroti ist eine geschichtliche Gewalt im vollen Sinne des Wortes. Nicht nur innerhalb der gei- stigen Entwicklung der Menschheit ragt er leuchtend empor, sondern ihre Schöpfungen sind zugleich politische Taten gewesen. Michelangelos Werke sind Werke der romanischen Völker, und der Einsturz der Peterskirche wird einst als auch eine durchgreifende politische Gewalt und erstaun- lich ist auch, wie dramatisch er überall, wo er Taten dar- stellt, den entscheidenden Augenblick zu erfassen weiá ( David ).

Die Gemälde der sixtinischen Kapelle sind für mich das Höchste, das für menschliche Phantasie, die sich auf den Schöpfer aller Dinge richtet, bildlich erreichbar ist. David, Piet, Sixtina, Moses, Das Jüngste Gericht und die Peterskirche. Diese sechs Werke gehörten einst nur Rom und Florenx an und dann Italien. Dann den römischen Völkern und heute der gesamten Menschheit. Der Zusammenhang seiner Schicksale mit denen seines Landes und dem Inhalt seiner Werke ist noch nicht in das allgemeine Bewuátsein übergegangen. Auch daß er so alt wurde und in zwei Jahrhunderten lebte, ist ein Teil seiner Größe. Er genoß im Alter die Unsterblichkeit seiner Jugend. Jeder, welchen Ursprungs er auch sein mag,wird sich von seinen phantastischen Kunstwerken ergriffen fühlen. Darum heißt es...

Michelangelo ist der größte Künstler, der je gelebt hat!

 

This comes from dangling from the ceiling I'm goitered like a Lombard cat (or wherever else their throats grow fat) it's my belly that's beyond concealing, it hands beneath my chin like peeling.

My beard points skyward, I seem a bat upon its back, I've breasts and splat! On my face the paint's congealing.

Loins concertina'd in my gut, I drop an arse as counterweight and move without the help of eyes.

Like a skinned martyr I abut on air, and, wrinkled, show my fat. Bow-like, I strain toward the skies.

No wonder then I size things crookedly; I'm on all fours. Bent blowpipes send their darts off-course.

Defend my labor's cause, good Giovanni, from all strictures: I live in hell and paint its pictures.

Michelangelo Buonarroti

 

 



Imagine...

Imagine there's no heaven, It's easy if you try, No hell below us, Above us only sky, Imagine all the people living for today...

Imagine there's no countries, It isnt hard to do, Nothing to kill or die for, No religion too, Imagine all the people living life in peace...

Imagine no possesions, I wonder if you can, No need for greed or hunger, A brotherhood of man, imane all the people Sharing all the world...

You may say Im a dreamer, but Im not the only one, I hope some day you'll join us, And the world will live as one...

John Lennon - Imagine





Beatles/John

 

 

 

 



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