Sonne,Mond
&
Erde

 




Ich erzaehle Euch nun die Geschichte von einem Jungen und von einem Maedchen. In ihren Adern floss das Blut der Elfen, aber dennoch waren es Kinder. Die Beiden hatten auch eine ganz besondere Aufgabe. Sie mussten den Göttern als Boten dienen, und das war eine grosse Ehre. Der Junge war der Bote der Götter maennlichen Geschlechtes, und das Maedchen diente den weiblichen Gottheiten als Botin.

Dem Junge war zudem von Mercurio das Privileg verliehen worden, dass er in der Lage sei, das zu überholen und zu fangen, was immer er auch verfolgte, sei es ein Geist oder ein menschliches Wesen. So lief alles in seinen ruhigen Bahnen. Alle waren zufireden, besonders auch die beiden Elfenkinder, denen ihre Aufgabe viel Freude bereitete. Eines Tages jedoch verlieh die Göttin Diana dem Maedchen die Kraft, dass sie bei einer Verfolgung, wer auch immer sie jagen möge, nie eingeholt werde. Ihr Bruder, er hiess Foletto, sah seine Schwester wie einen Blitz durch den Himmel eilen.



Er verspürte plötzlich eine schreckliche Eifersucht und den Wunsch, sie zu überholen. Und so jagte er ihr nach, als sie an ihm vorbei huschte; doch so wie es sein Schicksal war, sie einzufangen zu muessen, so war es nun ihr Schicksal, niemals eingefangen zu werden, und so stand der Wille eines übermaechtigen Gottes gegen den, eines anderen. Und so flogen die Beiden unermüdlich um den Rand des Himmels, und zuerst brüllten die Götter vor Lachen, doch als sie dann wussten, wie die Dinge standen. Wurden sie ernst und fragten sich gegenseitig, wie das wohl enden möge.

Dann sprach der Maechtigste unter ihnen: "Seht die Erde, die in Dunkelheit und Finsternis liegt! Ich werde die Schwester in einen Mond verwandeln und ihren Bruder in eine Sonne. Und so soll sie ihm auf ewig entkommen, doch mit seinem Licht soll er sie ewig fangen, das aus der Ferne auf sie fallen wird; denn die Strahlen der Sonne sind seine Haende, die mit glühendem Griff hinaus reichen, doch stets soll sie sich ihnen entziehen."

Und so wird berichtet, dass dieses Rennen am Ersten jeden Monats neu beginnt, wenn der kalte Mond mit ebenso vielen Maenteln bedeckt ist, wie eine Zwiebel mit Schalen. Doch waehrend des Rennens wird dem Mond warm und ein Kleidungsstück nach dem anderen wirft er ab, bis er nackt ist und zum Stillstand kommt. Und sobald er wieder angezogen ist, beginnt das Rennen erneut.


 





Engel & Elfen...

 

"Die Elfen"




Durch den Wald im Mondenscheine sah ich jüngst die Elfen reiten; ihre Hörner hört´ich klingen, ihre Glöckchen hört´ich laeuten

Ihre weißen Rößlein trugen güldnes Hirschgeweih und flogen rasch dahin wie wilde Schwaene Kam es durch die Luft gezogen

Laechelnd nickt mir die Königin, laechelnd im Vorüberreiten. Galt das meiner neuen Liebe, oder soll es Tod bedeuten?

H. Heine



 

Fairyland


We're all going to fairyland,

To fairyland now we will go, We're all going to fairyland, To fairyland we are going. Pixies and gnomes and fairies and elves, Over the hills and down by the well, Pixies and gnomes and fairies and elves, Over the hills and away we will go.


We're all going to fairyland, To fairyland now we will go, We're all going to fairyland, To fairyland we are going. Fairyland we are going To fairyland we are To fairyland..... We are going....

We're all going to fairyland, To fairyland now we will go, We're all going to fairyland, To fairyland we are going. Fairyland we are going To fairyland we are going To fairyland..... We are going....

Written by Don Pecker


 

 

 

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    FAIRYLAND


    A Fairy´s house stands in a wood, Midst fairy trees and flowers, Where daisies sing like little birds Between the sun and showers, And grasses whisper tiny things About this world of ours.

    Such flowers are there beside the way, Lilies and hollyhocks: Blow off their stalks to tell the time Tall dandelion clocks; While harebells ring an hourly chime Like a wound music-box.

    Some day shall we two try to find This strange enchanted place? Go hand in hand through flower-lit woods Where living trees embrace-- And suddenly, as in a dream,

    Behold a fairy's face!

     



     



    AVALON



    Der Nebel der Zeit ist aufgelöst
    und für den,
    der noch an Zauber und Magie glaubt,
    wird das Wesentliche sichtbar:
    Der See Avalons!
    Das Wasser,
    erleuchtet durch die goldene Farbe
    der Traeume;
    Die Wellen,
    die mit dem Sturm der Liebe
    heranbrausen;
    Die Berge,
    aus dem Gefels,
    aus dem Wünsche gemacht sind.
    Es scheint so wunderbar gülden,
    verlassen und geheimnisvoll,
    doch zu gleich bedrohlich:
    Avalon,
    ein Mysterium,
    das Reich
    der Feen und Trolle.

    Das Land der Traeume


    Dort, wo der Wind sacht mit den Blaettern tanzt,
    dort, wo die Sonne das Moos erwaermt,
    dort, wo alles in Gold und Silber glaenzt,
    dort, wo man sieht Feen und Elfen Hand in Hand...
    Dort liegt das Traum-Wunderland.

    Dort, wo die Luft nach Blumen riecht,
    dort, wo die Luft zu summen scheint,
    dort, wo das größte Geheimnis des Herzens liegt,
    dort, wo man schon viele Wunder (er)fand...
    dort liegt das Traum-Wunderland.

    Dort, wo man ans Gute noch glaubt,
    dort, wo die inneren Werte noch zaehlen,
    dort, wo man sieht den güldnen Feenstaub,
    dort, wo man ist immer anerkannt...
    Dort liegt das Traum-Wunderland.

    Tief in deinem Herzen
    dort wirst du es finden,
    schieb weg den Nebel der Schmerzen
    und sieh die Sonne
    dort im Traum-Wunderland...

    AnnaLilja`sWald

     

     

     




    "Kleine Fee"

    Sei ganz still dann kannst du sie hören,
    eine kleine Fee ist ganz nah bei Dir,
    Sie passt auf Dich auf heut Nacht,
    hat Dir von mir einen süßen Traum mitgebracht.

    ©by AngelMo

     

     

     

    "Elfen"

    Suchst Du die Elfen?...da kann ich Dir helfen!

    geh hinaus...in die Daemmerung.Such` sie im Wald...auf einer Lichtung.

    Dort wirst Du sie finden...tanzen im Nebel um des Baumes Rinden.


    Sei auf der Hut, doch habe Mut.
    Es wird Dir nichts geschehen! Darfst nur nicht in den Elfenring gehen!


    Begib Dich still und leise auf diese geheimnisvolle Reise.

    Spüre, fühle, nimm sie wahr.

    Du wirst sie sehen...es ist einfach Wunderbar.

    Zunaechst wirst Du sie hören.

    Ein Wispern, zarter Gesang...es wird Dich betören...

    Dann wirst Du sie spüren...

    hab keine Angst...selbst wenn sie Dich berühren.

    Ein Rauschen geht durchs Blaetterwerk,

    selbst die Baeume scheinen zu schweben.


    Sei auf der Hut, doch habe Mut.
    Es wird Dir nichts geschehen! Darfst nur nicht in den Elfenring gehen!


    Nun wirst Du sie sehen...

    bleib stehen! Geh nicht weiter auf sie zu.

    Sie tanzen ihren Reigen, verharre Du im Schweigen.

    Störe nie ihren Gesang, es waere Dein Untergang.

    Verhalte Dich leis`, durchbreche nicht ihren Kreis.

    Sie geben ihre Geheimnisse niemals preis.


    Sei auf der Hut, doch habe Mut.
    Es wird Dir nichts geschehen! Darfst nur nicht in den Elfenring gehen!


    Sie sind ein altes, geheimes Volk und müssen es auch bleiben.

    Hat einmal ein Mensch ihren Ring betreten,

    half` ihm weder...bitten noch beten.

    Er haette es besser nicht getan, sein Leben hat er damit vertan.


    Sei auf der Hut, doch habe Mut.
    Es wird Dir nichts geschehen! Darfst nur nicht in den Elfenring gehen!


    Ein Sprichwort sagt:

    "Hochmut kommt vor dem Fall"...hat Gültigkeit...all` Überall!

    Du kannst die Elfen sogar um Hilfe bitten.

    Trag` Deinen Kummer vor...sie werden es vermitteln.

    Hat man Dich belogen. Schaendlich Dich betrogen.

    Sei gewiss...die Elfen sind Dir gut gewogen.

    Erscheint in der Nacht...ihre Königin...Dir!

    Sie wird nehmen den Kummer, die Schmerzen von Dir.

    Bestraft den Verraeter, den Übeltaeter...er wird finden keine Ruh.

    Elfen lassen Unrecht nicht zu!


    Sei auf der Hut, doch habe Mut.
    Es wird Dir nichts geschehen! Darfst nur nicht in den Elfenring gehen!

    ©by AngelMo

     

     

    Feen sehen in Dein Herz, erkennen Deine Seele, empfinden Deinen Schmerz.
    Sie erfüllen Deine Wünsche, sofern Dein Herz ist rein.
    Hast Du etwas zu verbergen, laesst eine Fee Dich schnell allein!

    ©by AngelMo

     

     

     

    Feen sind übermenschliche, wenn auch nicht ewig,
    so doch überaus lange lebende, weibliche Wesen.

    Sie sind bald gut bald böse, im ersten Falle
    ausgeschmückt mit allen Reizen des Körpers und des Geistes,über alle Begriffe schön und ewig jung,
    aller weiblichen Künste vollendete Meisterinnen.

    Immer bereit, dem Unterdrückten zu helfen, den Irrenden auf den rechten Weg zu leiten,den Sünder oder Abtrünnigen zu bestrafen.

    Ihr Zauberstab, der das Unmögliche möglich macht.
    Ihre starke Kraft wenden sie so an, wie es der gelaeuterte Wille eines höheren Wesens tun soll.

    Böse Feen sind das Gegenteil, bis auf die Macht, welche sie besitzen, und welche nicht selten die der guten übertrifft.

    Sie sind nicht im Stande, was eine von ihnen geschaffen,
    geradezu ungeschehen zu machen oder aufzuheben, doch stark genug, die beabsichtigte Wirkung zu verhindern.


    In den französischen Pyrenaeen glaubt man, daß,
    wenn man Flachs auf die Schwelle einer dortigen Feengrotte lege, die Feen ihn in einem Augenblick in das feinste Gespinst verwandeln.

    In der Neujahrsnacht besuchen die Feen die Häuser,
    deren Bewohner an sie glauben, und bringen mit der rechten Hand Glück, mit der linken Unglück.

    Man rüstet in einem abgelegenen Zimmer,
    dessen Fenster und Türen man öffnet, ein Mahl für sie zu, indem man den Tisch mit weißem Tuch deckt, und ein Brot und ein Messer, eine Schale voll Wasser oder Wein,
    und eine angezündete Kerze darauf setzt.

    Wer sie am Besten bewirtet, darf hoffen,
    daß er eine reiche Ernte haben und sein Liebchen zum Altare führen werde;wer aber diese seine Schuldigkeit nur ungern erfüllt, hat die schlimmsten Gefahren zu befürchten.

    Am Neujahrsmorgen versammelt sich die Familie um jenen Tisch,der Hausvater bricht und verteilt das Brot,
    das man in die aufgestellte Schale taucht und dann als Frühstück zu sich nimmt;
    hierauf wünscht man sich Glück zum neuen Jahr.

     

    ...in Hochschottland glaubt man,

    daß es gefaehrlich sei, den Namen der Feen auf den Bergen,
    die sie bewohnen, und wo sie besonders gerne die Jagd üben, auszusprechen; man kann dafür von ihnen entweder auf immer oder auf einige Zeit aus dem Lande der Lebendigen entrückt werden.

    Besonders sind die Kinder im freien Felde den Nachstellungen der Feen ausgesetzt. Die Feen sind geschickte Geburtshelferinnen, Ammen und Kinderwaerterinnen; sie erscheinen hilfreich bei den Gebaerenden, legen sogar das Kind an ihre eigene Brust,
    kehren zu dessen Wiege zurück, und pflegen es waehrend des Schlafes oder in Abwesenheit der Mutter.

    Daher bittet man sie zu Paten und bereitet ihnen einen Ehrensitz am Tische.

    Sie verkünden des Kindes Schicksal im Voraus,
    meist wohlwollend, doch eine von ihnen scheint gern Bitteres einzumischen.